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nachehelicher Unterhalt

Grundsätzlich sind die Ehegatten verpflichtet, spätestens nach der rechtskräftigen Scheidung, selbst für ihren eigenen Unterhalt zu sorgen. Von diesem Grundsatz gibt es jedoch zahlreiche Ausnahmen. Dazu zählt insbesondere der Betreuungsunterhalt. Danach kann derjenige, der wegen der Erziehung gemeinsamer Kinder, wozu auch Adoptivkinder gehören, eine Berufstätigkeit nicht oder nicht Vollzeit ausüben kann,von dem anderen Teil Unterhalt…

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nachehelicher Unterhalt:

Ehebedingter Nachteil bei ehebedingtem Arbeitsplatzwechsel denkbar, BGH, v. 13.03.2013, Az.: XII ZB 650/11

Ein ehebedingter Nachteil im Sinne des § 1578 b BGB liegt nicht nur vor, wenn der Unterhaltsberechtigte ehebedingt von der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit abgesehen hat oder er eine bereits ausgeübte Tätigkeit aufgegeben hat, sondern auch dann, wenn er ehebedingt einen Arbeitsplatzwechsel vorgenommen hat und ihm dadurch Nachteile entstehen.  

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nachehelicher Unterhalt: Unterhaltsanspruch der kranken Ex-Frau auch, wenn die Krankheit nicht ehebedingt ist, BGH, 19.06.2013, Az.: XII ZB 309/11

Auch wenn die kranke Ehefrau keine ehebedingten Nachteile erlitten hat, d.h. die Krankheit in keinem Zusammenhang mit der Rollenverteilung in der Ehe oder mit sonstigen mit der Ehe verbundenen Umständen steht, ist nach § 1578b BGB die Verpflichtung zur nachehelichen Solidarität zu berücksichtigen. Daraus resultiert die Verpflichtung zur Zahlung von Krankheitsunterhalt. Eine Herabsetzung oder zeitliche Befristung…

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